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ronja 007
Die Bedeutung des Lesens |
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Ohne Lesen wird's schwierig
Viel Konkurrenz
hat es bekommen, das Buch. Früher, ja früher, da gab es kein
Fernsehen, keine Kassetten, kein Internet, keine Computerspiele. Wobei
das Internet ja schon wieder gar nicht als lesefeindlich bezeichnet
werden kann, denn es bietet Unmengen an Lesestoff. Nur, ein Buch in der
Hand zu halten, sich damit aufs Sofa zu verkrümeln, Seite für
Seite umzublättern, ganz gespannt, was auf der nächsten steht
- das ist schon etwas Besonderes. Für mich gibt es keinen
ernsthaften Rivalen für ein Buch, genausowenig, wie ein Abend im
Kino nicht durch das Einlegen einer DVD zu ersetzen ist, zumindest
nicht immer.
Wer einmal den Zugang zum Lesen gefunden hat, dem wird es leicht fallen, eine Ehrfurcht vor dem Buch zu entwickeln und das Schmökern in großen und kleinen Buchläden wird zum Vergnügen. Aber die, die diesen Zugang nicht haben, denen das Lesen weder in die Wiege gelegt wurde noch zuhause, in der Schule oder sonstwo nahegebracht wurde, die haben es schwer. Nicht nur entgehen den "Nichtlesern" unglaubliche Abenteuer, bunte Fantasiereisen, spannende Figuren und Quellen für Informationen jeglicher Art, es entgehen ihnen emotionale Erlebnisse, Einblicke in Kulturen, Traditionen, Wissen über Geschichte, Landschaften, Menschen uvm. Bei jungen Menschen ist festzustellen, dass das Lesen einen immer geringeren Zeitanteil einnimmt, womit Leseleistung, Lesegeschwindigkeit und die Fähigkeit, Texten Informationen zu entnehmen immer weiter sinken. Ganz praktisch gedacht beginnen so bereits bei ganz alltäglich-banalen Dingen die Probleme: Bedienungsanleitungen, Rezepte, Fahrpläne, Korrespondenz, Fernsehprogramm ... Von Anforderungen in Schule, Ausbildung und Beruf mal abgesehen wirkt sich das Nichtlesen geradezu fatal aus, wenn man bedenkt, dass kaum ein Medium die Kompetenz des Sich-Einfühlen-Könnens in andere Charaktere und fremde Gegebenheiten so schulen und fördern kann wie ein Buch. Somit bleibt es eine große Aufgabe für Lehrer, Erzieher und Eltern, den Kindern den Spaß an Büchern und am Lesen wiederzugeben. War es zu meiner Schulzeit vorrangig das Besprechen und nicht selten Zerpflücken der Texte, so sollte heute der primäre Spaß am Lesen des Textes im Vordergrund stehen und vor allem durch eine interessenorientierte Auswahl der Lektüre ermöglicht werden. Eine Sammlung von geeigneten Büchern habe ich auf dieser Seite ==> Kinder- und Jugendbücher für alle Lebenslagen erstellt. |
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