| Ronja
007
Weises |
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| Der Tempel der tausend Spiegel
Eine Geschichte aus Indien Es gab in Indien den Tempel
der tausend Spiegel. Er lag hoch oben auf einem Berg und sein Anblick war
gewaltig.
Als er in den Saal der tausend Spiegel kam, sah er tausend Hunde. Er bekam Angst, sträubte das Nackenfell, klemmte den Schwanz zwischen die Beine, knurrte furchtbar und fletschte die Zähne. Und tausend Hunde sträubten das Nackenfell, klemmten die Schwänze zwischen die Beine, knurrten furchtbar und fletschten die Zähne. Voller Panik rannte der Hund aus dem Tempel und glaubte von nun an, dass die ganze Welt aus knurrenden, gefährlichen und bedrohlichen Hunden bestehe. Einige Zeit später kam ein anderer Hund, der den Berg erklomm. Auch er stieg die Stufen hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel. Als er in den Saal mit den tausend Spiegeln kam, sah auch er tausend andere Hunde. Er aber freute sich. Er wedelte mit dem Schwanz, sprang fröhlich hin und her und forderte die Hunde zum Spielen auf. Dieser Hund verließ den Tempel mit der Überzeugung, dass die ganze Welt aus netten, freundlichen Hunden bestehe, die ihm wohlgesonnen sind. |
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Wer weiss ... Ein alter Mann lebte zusammen mit seinem einzigen Sohn auf einer kleinen Farm. Sie besaßen nur ein Pferd, mit dem sie die Felder bestellen konnten und kamen gerade so über die Runden. Eines Tages lief das Pferd
davon.
Eine Woche später kam
das Pferd zurück und führte eine ganze Herde wunderschöner
Wildpferde mit auf die Koppel. Wieder kamen die Leute aus dem Dorf: "Was
für ein unglaubliches Glück!"
In der nächsten Woche
machte sich der Sohn daran, eines der wilden Pferde einzureiten.
In den nächsten Tagen
brach ein Krieg mit dem Nachbarland aus.
(Verfasser unbekannt |