| Ronja
007
eine Mut-Mach-Seite |
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Liebe ist der Entschluss, das Ganze eines Menschen zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen. (O. Flake)
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Wochenlang schwebte Jens auf Wolke sieben. Bis Petra ihm eröffnete, dass alles aus sei. Nicht wegen eines anderen Mannes, sondern weil sie keine Lust mehr habe, einer Beziehung zuliebe auf ihre eigenen Interessen zu verzichten. "Na, dann geh' doch", sagte Jens vergnatzt, dem zugleich die Vorstellung gefiel, künftig wieder ein aufregendes Single-Leben führen zu können. Doch bereits nach wenigen Tagen pochte die Sehnsucht an sein Herz. Ob er wollte oder nicht, er musste unentwegt an seine Ex denken: Was tat sie jetzt? Hatte sie inzwischen einen anderen kennen gelernt? Gab es für ihre Beziehung noch eine Chance? In seiner Verzweiflung griff er zum Telefon. Aber Petra wies ihn schroff zurück: "Es ist aus, versteh' das bitte. Ich will nicht mehr. Lass mich in Ruhe!" Jens war den Tränen nahe, so tief sass der Schmerz. Er fühlte sich wie ein Junkie, der gerade auf kaltem Entzug ist. Die Pflichten des Alltags bewältigte er nur noch roboterhaft. "Bist du krank?" fragten Freunde. "Nein, alles okay", stammelte er, bloss um nicht zugeben zu müssen, wie hilflos er an der Leine seiner eigenen Gefühle zappelte. Ein romantisches Fundament
menschlichen
Daseins Dieser Versuch war in der Evolution notwendig geworden, nachdem der aufrechte Gang das menschliche Skelett so verändert hatte, dass unsere weiblichen Vorfahren ihre Kinder bereits nach neun Monaten als vergleichsweise unfertige Wesen zur Welt bringen mussten. Vor allem der grosse Kopf des Neugeborenen, der vom Wachstum des Gehirns herrührte, machte jeden späteren Geburtstermin zum tödlichen Verletzungsrisiko für die Frau. Aber auch für den Nachwuchs steckte dieser Frühstart voller Gefahren. Denn um körperlich und geistig reifen zu können, braucht ein Menschenkind viel Zuwendung, die unter den harten Bedingungen der Vorzeit ein vollständiges Elternpaar am besten zu garantieren vermochte. Die Evolution musste das Kunststück fertig bringen, Mann und Frau wenigstens für die Zeit der Kinderbetreuung fest aneinander zu binden. Da Sexualität dafür bekanntlich nicht ausreicht, entwickelte sich auf ihrer Grundlage ein verlässlicheres Gefühl: die Liebe. Von wegen endlos: Nach vier
Jahren ist
alles vorbei! "Liebe ist eine
Hirnaktivität" Aber auch die Grosshirnrinde ist
an der
Entstehung der Liebe beteiligt, wie der Londoner Neurowissenschaftler
Andreas
Bartels unlängst in einem Experiment demonstrieren konnte.
Verengt, verblödet und
gelähmt
- im Rausch der Gefühle Auch hierfür fand Bartels einen überraschenden Beleg: Jedes Mal, wenn seine Versuchspersonen sich an dem Foto ihres Geliebten ergötzen durften, drosselte ihr Gehirn die Aktivität in jenen Regionen, die für Gedächtnis, Aufmerksamkeit sowie die Lösung komplizierter Aufgaben zuständig sind. Bekanntlich denken Verliebte in fast allen Lebenslagen an den Partner. Ähnlich verhalten sich Menschen, die unter einer Zwangsstörung leiden: Sie grübeln oft tagelang über eine Sache oder Person nach, ohne dafür rationale Gründe angeben zu können. Biochemisch betrachtet sei das keineswegs verwunderlich, meint die Psychologin Donatella Marazitty von der Universität Pisa. In beiden Fällen leide das Gehirn unter Serotoninmangel. Sind Verliebtsein und "Wahnsinn" nur zwei Erscheinungsformen ein und derselben Hirnchemie? Fast scheint es so. Aber während zwangsneurotische Menschen Medikamente schlucken müssen, um ihren Serotoninspiegel wieder zu normalisieren, schaffen Verliebte dies meist nach wenigen Monaten aus eigener Kraft. Wenn Liebe zur Krankheit wird
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Was es ist Es ist
Unsinn Es ist
Unglück Es ist
lächerlich von Erich Fried |
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Die Wahrheit beginnt zu zweit Michael Lukas Moeller
Dass Männer
in heterosexuellen
Beziehungen zu den von ihren Partnerinnen "vorgeschlagenen"
Themen
oft Auf der anderen
Seite ist
vielen Männern die Abnabelung und Emanzipation von der eigenen
Mutter
noch Angesichts der
vielen widersprüchlichen
Anforderungen ihrer Partnerinnen und fehlender Befähigung zur
Der Gang in
innere Emigration
hat jedoch in der Regel eine Eskalation
des Paarkonfliktes zur Folge. Denn der Um die Beziehung
wieder lebendig
werden zu lassen, ist es notwendig den Konflikten in einer ehrlichen,
... Paarberatung bei
uns heißt,
den wichtigen Konflikten Raum zu geben und sie sich von Angesicht zu
Paarberatung
heißt
für uns, unserer eigenen Vorstellung von Mann- und Frausein
nachzuspüren.
Viele
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Adam & Eva Es war einmal vor wirklich ganz schön langer Zeit ein Gott, ein lieber. Dieser existierte einfach so vor sich hin und lebte dabei in einem komfortablen Zwei-Familien-Nichts irgendwo im Universum. Viel los war da nicht gerade, und so vertrieb er sich die Zeit mit dem Basteln von Planeten. Nachdem er schon ein paar Milliarden recht schöner Teile fertiggestellt hatte und auf dem Stern "Schlitzi" längst die Japaner eigene Planeten herstellten, nur halt viel kleinere, da machte er sich an ein neues Werk, namens Erde. War eigentlich mehr als Jokus gedacht, damit die Bewohner der anderen Welten mal was zu Lachen hätten, und soweit war ja auch alles ganz putzig. Aber dann machte der liebe Herr Gott in einer Sektlaune gen Wochenende doch einen Witz zuviel: den Menschen. Tja, der war ja nun mal ein völlig beklopptes Teil, aber dafür ein echter Megabrüller im All. Den ersten Prototyp nannte er Adam, Abkürzung für "Abartig Dämliches Ausmusterungs-Modell". Aber im Vollrausch der Heiterkeit erschaffte er auch noch, in der B-Produktionsreihe ein zweites Gerät namens "Frau", wovon er die erste "Eva" nannte. Abkürzung für "Elendig Vergeigte Apparatur" Um den Scherz komplett zu machen, schenkte er der Frau zudem noch drei Fehleinschätzungen: Den Irrglauben, dem Mann gleichberechtigt zu sein, Autofahren zu können, und daß man in der Fußgängerzone tot umfällt, wenn man nicht mindestens 10 Minuten an jedem Schuhgeschäft stehen bleibt. Irgendwann kamen dann noch die Dinosaurier, aber die konnten genauso schlecht Autofahren, weshalb sie auch ausgestorben sind. Diese zwei beiden, Adam und Eva, wohnten ganz alleine auf der Erde in einem sehr günstigen Miet-Paradies. Beide waren mit- und aufein- ander sehr glücklich. Adam allerdings war tagsüber viel geschäftlich unterwegs, denn er war Vertreter für elektrische Bohrmaschinen und das Geschäft ging ziemlich scheisse. Die Eva hingegen saß zuhause, guckte im Fernsehen Soap Operas und Hausfrauen-Talkshows mit grinsenden Bingo-Moderatoren und machte die neue Brigitte-Diät. Tja, ist Blödsinn, aber sie war halt immer am Jammern, sie sei zu fett und ihr würde kein Blatt mehr passen und so weiter. So kam es dann auch eines Tages, daß sie als zweite Zwischenmahlzeit einen Apfel brauchte und diesen dummerweise gerade vom "Verbotenen Obst des Monats"-Baum holte. Tja, schöner Mist, denn das war nun mal ein eindeutiger Kündigungsgrund - stand so im Mietvertrag. Und deshalb hieß es für die zwei beiden ratzifatz raus aus dem schönen Paradies - wegen Eigenbedarf. Wochenlang saßen Adam und Eva auf der Straße und warteten verzweifelt darauf, daß endlich jemand eine Zeitung mit Wohnungsangeboten erfindet und bekamen dadurch natürlich durch das ewige Generve Beziehungsprobleme. Eva ging zurück zu ihrer Mutter, kam aber schnell zurück, als sie merkte, daß sie ja gar keine hatte. Adam wurde schwanger, fand das aber ganz schön schmerzhaft und beschissen und sagte darum dem lieben Herrn Gott: "Hee Chef, wozu soll ich mich eigentlich damit abquälen? Dafür haben wir doch die B-Reihe." Und somit krabbeln also heute die kleinen Rotzebabys aus Frauenbäuchen raus. Nun, Adam und Eva machten es dann auch nicht mehr so lange, die Menschheit an sich aber schon, und im Weltall macht man sich auch noch heute vor Lachen in die Hosen, wenn man sieht, wie hier unten Frauen vor Schaufenstern von Schuhgeschäften stehen. gefunden bei hank |
| Wenn
die Liebe der Gewöhnung widersteht,
hat sie nichts mehr zu befürchten. Alfred de Musset, französischer Lyriker und Erzähler |
| Wenn der Partner mich liebt, weiß er automatisch, was ich will Falsch. Wer das glaubt, ist auf romantische Kino-Schwarten hereingefallen, wo Held und Angebetete sich durch ein paar tiefe Blicke wortlos verständigen können. Zu glauben, der andere könne einem tatsächlich sämtliche Wünsche von den Augen ablesen, zeugt von völliger Überschätzung der Fähigkeiten, die die Liebe verleiht. Gedankenlesen gehört nämlich nicht dazu. Da hilft nur eins: immer wieder mit dem Partner über Träume, Wünsche, Gefühle und Zukunftspläne zu reden. Und vor allem: Ihn nach seinen fragen. Nur so lassen sich gemeinsame Standpunkte finden oder Unstimmigkeiten aufdecken. |
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| Streit ist der Anfang vom Ende Auch der Wunsch
nach andauernder
und totaler Harmonie, den viele Partner im tiefsten Inneren hegen und
pflegen,
kann tödlich für die Beziehung sein. Denn die Liebe braucht
Auseinandersetzung.
Wer Streit um des lieben Friedens oder der Kinder willen angestrengt
vermeidet,
kleistert die Liebe mit einer dicken Schicht aus unausgesprochenem und
gärendem Konfliktpotenzial einfach zu. Bis der große Knall
kommt,
oder die Liebe einfach in aller Stille abstirbt wie ein
Pflänzchen,
das nicht mehr |
| Unfaßbar
ist der Mensch, den man liebt. Max Frisch |
| Man sollte soviel wie möglich zusammen machen Das funktioniert nur in den seltensten Fällen. Meist stecken hinter dem Wunsch, alles zusammen zu tun, Verlustängste eines oder beider Partner. Wer den anderen nie allein lässt, glaubt, ihn kontrollieren zu können. Wer aber alles gemeinsam tut, hat sich hinterher nichts zu erzählen. Auch leben zwei Menschen niemals dasselbe Leben, egal wie dicht sie aufeinander glucken. Jeder muss seine Freiräume haben und pflegen, sonst kommt zwangsläufig Langeweile auf. Denn gerade die Tatsache, dass der Partner andere Dinge tut und kann als man selbst, macht ihn ja reizvoll. Und Bewunderung gehört schließlich zur Liebe unbedingt dazu |
| Hält
ein Mann nicht Schritt mit seinen Gefährten, dann hört er
vielleicht
einen anderen Trommler. Lass ihn zu der Musik schreiten, die er
hört,
wie gemessen oder wie weit entfernt sie auch sein mag.
H.D. Thoreau |
| Mein Partner ist für mein Glück verantwortlich Dies ist wohl der häufigste und schlimmste Irrtum in der Liebe. Dieser Gedanke ist ein Kind unserer Zeit. Die Liebe soll alle anderen Defizite und Probleme in unserem Leben aufheben und ausgleichen und uns das große Glück bescheren. Für das eigene Glück sind aber nur wir selbst und niemand sonst zuständig. Natürlich soll man sich mit dem Partner zusammen glücklich und gut fühlen. Aber wer von ihm sein Glück oder Unglück abhängig macht, gibt die Verantwortung für sich selbst und das eigene Leben ab. Das ist sehr bequem und passiert daher häufig, aber es mündet zwangsläufig in einer Sackgasse. Denn es macht nicht nur unfrei und abhängig, sondern überfordert den anderen. Das heißt
im Alltag: |
| Geh
nicht vor mir, ich werde vielleicht nicht folgen. Geh nicht hinter mir, ich werde vielleicht nicht führen. Geh neben mir und sei einfach mein Freund. A. Camus |
| Gegensätze ziehen sich an Das stimmt zwar, jedoch sind einander gegenüber stehende Extreme keine gute Basis für die Liebe. Auf Dauer haben solche Beziehungen mehr Zukunft, bei denen grundlegende Dinge übereinstimmen. Zum Beispiel ist es gut, wenn beide Partner ein ähnliches Ausbildungsniveau haben, ähnlich attraktiv sind und in ihren Wertvorstellungen (Umgang mit Geld, Kindererziehung, Politik, Religion, Abtreibung, Treue usw.) weitgehend übereinstimmen. Doch der gegenteilige Spruch "Gleich und gleich gesellt sich gern" stimmt auch nicht uneingeschränkt. Denn eine gewisse Unterschiedlichkeit erhöht den Reiz. Zuviel Übereinstimmung können Sie entgegenwirken, indem Sie bewusst eigene Interessen und einen eigenen Freundeskreis pflegen. |
| Das
Schlimme in der Liebe ist, daß Krieg und Frieden ständig wechseln. Horaz |
| Zwischen Liebenden darf es keine Geheimnisse geben Doch. Zwar sollte man natürlich ehrlich miteinander umgehen. Aber die Partner müssen nicht absolut alles übereinander wissen. Erzählen Sie Ihrem Partner nicht unbedingt Details über die heißen Nächte mit Ihren Verflossenen, über den ersten Sex, den ersten Kuss. Auch genaue Informationen über Ihr Lieblingswachs zur Beinenthaarung oder darüber, welchen Tampon Sie benutzen und dass Sie eine neue Methode zur Hühneraugenentfernung gefunden haben, fördern den Zauber der Liebe nicht |
| TIME
IN A BOTTLE- Jim Croce
If I could save time in a bottle
If I could make days last forever
CHORUS: If I had a box just for wishes
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| Wenn man zusammen ist, braucht man sich nicht mehr zu bemühen Hier würde
wohl kaum
jemand zustimmen, und trotzdem verhalten sich sehr viele Menschen, die
in festen Beziehungen leben, genau so. Die Haare bekommen einen
verdächtigen
Wet-Gel-Look, zu Hause rennt man in den ältesten
"Wohlfühlklamotten"
(soll heißen verblichenes Sweatshirt |
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weil sie auf das große vergeblich warten |
| Mein Partner wird sich bestimmt noch ändern "Wenn wir erst
mal ein Kind
haben, ist er bestimmt öfters zu Hause", lautet eine typische
Hoffnung.
Dass sie sich erfüllt, ist jedoch unwahrscheinlich. Natürlich
verändern sich Menschen innerhalb einer |
| Die
echte Liebe ist eine Bewährung; sie beginnt erst nach dem Verlust sämtlicher Illusionen und zaubert doch neue hervor Martin Kessel |
Eines Tages gingen drei Männer durch einen großen WaldDas Wunder und plötzlich standen sie vor einem großen, wilden Fluss. Sie mussten aber unbedingt auf die andere Seite des Flusses gelangen. Aber nur wie, bei so einem reißenden Strom ?
Der erste Mann kniete sich hin
Der zweite Mann, der dies gesehen
hatte,
Der dritte Mann, der dies alles
beobachtet
hatte, |
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