Beziehungskiste Ronja 007

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Liebe ist der Entschluss, das Ganze eines Menschen zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen. (O. Flake)


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Adam und Eva
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habe ich selbst live gesehen und Tränen gelacht !!
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Auszüge aus dem Roman von Gabriel Barylli 
Frauen sind aber keine Menschen

Wenn ein Mann fremdgeht
 

Kleine Unterschiede
zwischen Mann und Frau
Partnerschaft

Friedliche Hunde
Nach einer heftigen Diskussion mit seiner Frau sagte ein Mann:
"Warum können wir nicht friedlich zusammenleben wie unsere beiden Hunde,
die sich nie zanken?"
"Das stimmt", pflichtete seine Frau bei,
"aber binde sie mal zusammen, dann wirst du sehen, was passiert."

aus: Zeiten des Glücks von Anthony de Mello

Die Liebe ist eine Baustelle, an der Tag und Nacht gearbeitet werden muss,  ohne Aussicht auf Vollendung des Werks 

Buchtipps:
Wie liebt man einen schwierigen Mann ?
Warum gerade Du ? Die verborgene Logik der Partnerwahl
Warum wir aufeinander fliegen. Die Gesetze der Partnerwahl


Hühnersuppe für die Seele für Frauen

Hühnersuppe für die Seele für Partner


   
auch auf dieser Seite:
Die häufigsten Irrtümer der Liebe
Wenn der Partner mich liebt, weiß er automatisch, was ich will
Streit ist der Anfang vom Ende 
Man sollte soviel wie möglich zusammen machen
Mein Partner ist für mein Glück verantwortlich
Gegensätze ziehen sich an
Zwischen Liebenden darf es keine Geheimnisse geben
Wenn man zusammen ist, braucht man sich nicht mehr zu bemühen
Mein Partner wird sich bestimmt noch ändern

Ist Liebe nichts als Hirnchemie?

weitere Themen:
 

Frauen
Männer
Fernbeziehung
Ehe
Kommunikation
Gegen Gewalt
Streitschlichtung
Trennung

 
 
empfehlenswerte Bücher zum Thema:
Männer sind vom Mars
(So verstehen Sie den Mann in Ihrem Leben)
Frauen sind von der Venus
(So verstehen Sie die Frau in Ihrem Leben)
Wenn Männer reden könnten

Jeder Mann ist anders komisch


 
Ist Liebe nichts als Hirnchemie?

Wochenlang schwebte Jens auf Wolke sieben. Bis Petra ihm eröffnete, dass alles aus sei. Nicht wegen eines anderen Mannes, sondern weil sie keine Lust mehr habe, einer Beziehung zuliebe auf ihre eigenen Interessen zu verzichten. "Na, dann geh' doch", sagte Jens vergnatzt, dem zugleich die Vorstellung gefiel, künftig wieder ein aufregendes Single-Leben führen zu können. Doch bereits nach wenigen Tagen pochte die Sehnsucht an sein Herz. Ob er wollte oder nicht, er musste unentwegt an seine Ex denken: Was tat sie jetzt? Hatte sie inzwischen einen anderen kennen gelernt? Gab es für ihre Beziehung noch eine Chance? In seiner Verzweiflung griff er zum Telefon. Aber Petra wies ihn schroff zurück: "Es ist aus, versteh' das bitte. Ich will nicht mehr. Lass mich in Ruhe!" Jens war den Tränen nahe, so tief sass der Schmerz. Er fühlte sich wie ein Junkie, der gerade auf kaltem Entzug ist. Die Pflichten des Alltags bewältigte er nur noch roboterhaft. "Bist du krank?" fragten Freunde. "Nein, alles okay", stammelte er, bloss um nicht zugeben zu müssen, wie hilflos er an der Leine seiner eigenen Gefühle zappelte.

Ein romantisches Fundament menschlichen Daseins
Wie kommt es eigentlich, dass in der Liebe Freud und Leid so dicht beieinander liegen? Warum können manche Verliebte ihr Glück kaum fassen, während andere zur Karikatur ihrer selbst verkommen? Um diese Irrfahrt der Gefühle zu verstehen, lohnt es sich, zunächst einen Blick auf das Liebesleben unserer Vorfahren zu werfen. Denn die romantische Liebe ist keine Erfindung mittelalterlicher Troubadoure, wie Historiker bisweilen behaupten, sondern das Fundament des menschlichen Daseins. Sie ist, um ein Wort des spanischen Philosophen Jose Ortega y Gasset zu gebrauchen, "der höchste Versuch, den die Natur macht, um das Individuum aus sich heraus und zu dem anderen hinzuführen".

Dieser Versuch war in der Evolution notwendig geworden, nachdem der aufrechte Gang das menschliche Skelett so verändert hatte, dass unsere weiblichen Vorfahren ihre Kinder bereits nach neun Monaten als vergleichsweise unfertige Wesen zur Welt bringen mussten. Vor allem der grosse Kopf des Neugeborenen, der vom Wachstum des Gehirns herrührte, machte jeden späteren Geburtstermin zum tödlichen Verletzungsrisiko für die Frau. Aber auch für den Nachwuchs steckte dieser Frühstart voller Gefahren. Denn um körperlich und geistig reifen zu können, braucht ein Menschenkind viel Zuwendung, die unter den harten Bedingungen der Vorzeit ein vollständiges Elternpaar am besten zu garantieren vermochte. Die Evolution musste das Kunststück fertig bringen, Mann und Frau wenigstens für die Zeit der Kinderbetreuung fest aneinander zu binden. Da Sexualität dafür bekanntlich nicht ausreicht, entwickelte sich auf ihrer Grundlage ein verlässlicheres Gefühl: die Liebe.

Von wegen endlos: Nach vier Jahren ist alles vorbei!
Was auf den ersten Blick wie ein geniales Kalkül der Natur anmutet, war lediglich das Resultat evolutionärer Zufälle. Das heisst: Menschen, die "liebesfähig" wurden und eine feste Beziehung eingingen, erhöhten zugleich die Überlebenschancen ihrer Kinder. Auf diese Weise vererbte sich die "Liebesfähigkeit" in der Generationenfolge immer weiter - bis zu uns. Hingegen schieden all jene Individuen, die keine dauerhafte Partnerschaft eingehen konnten und deren Nachwuchs häufiger und früher starb, aus unserer unmittelbaren Vorfahrenreihe aus. So gesehen trifft es wohl zu, dass der Mensch zum Menschen erst durch die Liebe wurde - auch wenn diese nicht ewig hält. In Regel ist sie auf etwa vier Jahre angelegt. Solange dauerte es in grauer Vorzeit wohl, bis der Nachwuchs aus dem Gröbsten heraus war. Obwohl die Liebe längst Teil unserer Kultur geworden ist, sind die Zwänge der Biologie noch immer spürbar. Die New Yorker Anthropologin Helen Fisher hat die Ehe- und Scheidungsstatistiken von 62 Ländern studiert und dabei festgestellt, dass die meisten Ehen nach vier Jahren geschieden werden, und nicht nach verflixten sieben, wie man gemeinhin glaubt.

"Liebe ist eine Hirnaktivität"
Doch was ist Liebe? Und wo entsteht sie? Auf keinen Fall im Herzen, wie uns die Dichter erzählen. "Liebe ist eine Hirnaktivität", sagt der US-Neurobiologe Michael Liebowitz, "und sie wird im Limbischen System, der Gefühlszentrale unseres Körpers, durch biochemische Stimulation ausgelöst." Zwei Substanzen scheinen dabei eine Schlüsselrolle zu spielen: Das Phenylethylamin (PEA), ein dem Adrenalin ähnlicher Stoff, der Menschen aufgeregt und unbesonnen macht sowie ihre erotische Neugier beflügelt, und das Neurohormon Oxytocin, dessen vermehrte Produktion unsere emotionale Bindungsfähigkeit steigert.

Aber auch die Grosshirnrinde ist an der Entstehung der Liebe beteiligt, wie der Londoner Neurowissenschaftler Andreas Bartels unlängst in einem Experiment demonstrieren konnte. 
Er bat elf Frauen und sechs Männer, die allesamt unsterblich verliebt waren, abwechselnd auf das Foto ihres Herzallerliebsten oder auf solcher anderer Personen zu schauen. Währenddessen wurde ihr Gehirn in einem Kernspintomographen gescannt. Sobald die Probanden das Foto ihres Geliebten betrachteten, zeigte der Apparat in vier Hirnregionen eine starke Aktivität an.
Zwei der "Liebesareale" liegen im so genannten Striatum, einem Teil des Gehirns, in dem bei Bedarf der Botenstoff Dopamin ausschüttet wird, um alltägliche Erfahrungen emotional zu belohnen. Die beiden anderen befinden sich in der Hirnrinde und zwar genau dort, wo auch euphorisierende Drogen wie Kokain wirken.

Verengt, verblödet und gelähmt - im Rausch der Gefühle
Im Rausch der Gefühle verlieren Verliebte oft jeden Bezug zur Realität. 
Alles um sie herum erscheint wie in rosarotes Licht getaucht, welches die Schwächen und Fehler des Partners effektvoll kaschiert. Ortega geht sogar soweit, die Verliebtheit als einen "Zustand seelischer Armut" zu kennzeichnen, "der das Leben unseres Bewusstseins verengt, verödet und lähmt". 

Auch hierfür fand Bartels einen überraschenden Beleg: Jedes Mal, wenn seine Versuchspersonen sich an dem Foto ihres Geliebten ergötzen durften, drosselte ihr Gehirn die Aktivität in jenen Regionen, die für Gedächtnis, Aufmerksamkeit sowie die Lösung komplizierter Aufgaben zuständig sind. Bekanntlich denken Verliebte in fast allen Lebenslagen an den Partner. Ähnlich verhalten sich Menschen, die unter einer Zwangsstörung leiden: Sie grübeln oft tagelang über eine Sache oder Person nach, ohne dafür rationale Gründe angeben zu können. Biochemisch betrachtet sei das keineswegs verwunderlich, meint die Psychologin Donatella Marazitty von der Universität Pisa. In beiden Fällen leide das Gehirn unter Serotoninmangel. Sind Verliebtsein und "Wahnsinn" nur zwei Erscheinungsformen ein und derselben Hirnchemie? Fast scheint es so. Aber während zwangsneurotische Menschen Medikamente schlucken müssen, um ihren Serotoninspiegel wieder zu normalisieren, schaffen Verliebte dies meist nach wenigen Monaten aus eigener Kraft.

Wenn Liebe zur Krankheit wird
Der Zustand verrückter Verliebtheit geht im günstigen Fall allmählich in eine entspannte Liebe über. Alsdann führen in unserem Gehirn die so genannten Endorphine Regie. Das sind morphiumähnliche Substanzen, die uns glücklich und zufrieden, aber auch abhängig machen. Kommt es nach einer unglücklichen Trennung zu einem Endorphinentzug, reagiert unser Organismus mit heftigen körperlichen und seelischen Schmerzen, die man landläufig Liebeskummer nennt. Damit nicht genug: Unser Gehirn setzt weitere Substanzen frei, die den Trennungsschmerz zusätzlich verstärken - etwa das Stresshormon Cortisol, das im Übermass zu Gefühlsverwirrungen, depressiven Verstimmungen und Antriebsschwäche führt. Jetzt ist die Liebe wahrhaftig zu einer Krankheit geworden, zu einer "psychischen Angina", wie Ortega sagt. Viele Liebeskranke halten ihre Situation für völlig ausweglos. Manche denken sogar an Selbstmord. Sechs Kilo im Schnitt, haben Wiener Psychologen herausgefunden, nehmen Menschen in solchen Extremsituationen ab. Häufig schlagen die enttäuschten Gefühle auf den Magen und verursachen dort die berühmten "Flugzeuge im Bauch", die Herbert Grönemeyer so unnachahmlich besingt. Monate oder im Einzelfall sogar Jahre können vergehen, bis unglücklich Verliebte von ihrem Leid erlöst werden. Die schmerzlichen Erinnerungen verblassen. Der einst vergötterte Partner wird wieder zu einer ganz normalen Person.
Diese Erfahrung machte auch Jens. Nach vier Monaten hatte er seine Unabhängigkeit wieder - und von der Liebe die Nase gestrichen voll. Nur noch Sex schwor er sich! Dennoch war er überrascht, wie wenig die zahlreichen One-Night-Stands ihn emotional berührten. Denn nach jedem Liebesabenteuer muss unser Gehirn sich erst einmal regenerieren, bevor es erneut für das Feuer der Leidenschaft empfänglich ist. Ein Jahr lang lebte Jens als bekennender Single und hatte nie das Gefühl, dass ihm etwas fehlen könnte. Bis er Sabine kennen lernte... 

Autor: Dr. Martin Koch

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Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

von Erich Fried

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Kommunikation in Partnerschaften

Die Wahrheit beginnt zu zweit

Michael Lukas Moeller







Dass Männer in heterosexuellen Beziehungen zu den von ihren Partnerinnen  "vorgeschlagenen" Themen oft
schweigen, hat wahrscheinlich weniger mit der generellen Ablehnung von Kommunikation durch die Männer
zu tun, sondern eher damit, dass Frauen in ihrem Kommunikationsangebot schon vorab definieren, wo das
Problem liegt, nämlich beim Mann und was zu tun ist, damit das Problem behoben wird, nämlich der Mann
muss sich ändern. Er muss liebevoller, pünktlicher, fleißiger,  ehrlicher, offener sein, er soll endlich
erwachsen werden, nicht mehr so viel arbeiten, mehr Geld verdienen, früher nach Hause kommen,
berufliche Karriere machen, mit Rauchen aufhören, nicht so nervös sein, sich mehr um die Kinder kümmern,
sich um mehr soziale Kontakte bemühen, zu Elternabenden gehen, nicht zu Elternabenden gehen, nicht so
lange von zu Hause wegbleiben, nicht vor dem Fernseher sitzen, in der Küche helfen, in der Küche nicht alles
durcheinanderbringen, usw. usf. 

Auf der anderen Seite ist vielen Männern die Abnabelung und Emanzipation von der eigenen Mutter noch
nicht gelungen. Die Partnerin des Mannes merkt, dass die Mutter des Mannes in der Hierarchie über ihr
steht.  Der Mann wiederum phantasiert die Partnerin als Mutterfigur. So kann man als Berater in der
Einzelberatung oft erleben, dass sich Männer versprechen und sagen "meine Mutter", wenn sie ihre
Partnerin meinen (Freudscher Versprecher). Auf Grund der noch nicht vollzogenen Ablösung von der
Mutter sind viele Männer auch nicht in der Lage, sich in angemessener und konstruktiver Weise von Frauen
abzugrenzen. Dies kann man auch bei vielen männlichen Politikern beobachten, die zu allen politischen
Forderungen von Frauen ungeachtet deren Sinnhaftigkeit unreflektiert Ja und Amen sagen oder sich in
gewohnter Männlichkeit im Schweigen und Aussitzen üben.

Angesichts der vielen widersprüchlichen Anforderungen ihrer Partnerinnen und fehlender Befähigung zur
konstruktiven Abgrenzung, gehen viele Männer in die innere Emigration. Das haben sie schon als kleiner
Junge mit ihrer Mutter gelernt und es scheint der einzig gangbare Weg zu sein, um sich der unerwünschten
Vorhaltungen und Ratschläge zu erwehren.

Der Gang in innere Emigration hat jedoch in der Regel eine Eskalation des Paarkonfliktes zur Folge. Denn der
Gang in die Emigration stellt seinerseits einen versteckt aggressiven Akt der Verweigerung durch den Mann
dar. Die Partnerin wird mit dem Beziehungsproblem allein gelassen. Es kommt zur Frustration und Wut. Der
Konflikt spitzt sich zu. Früher oder später kommt es zur inneren oder äußeren Trennung. Paare die innerlich
getrennt sind kann man gut in Restaurants beobachten, sie sitzen gemeinsam schweigend am Tisch, starren
mürrisch in verschiedene Richtungen und als zufälliger Beobachter fühlt man sich wie erlöst, wenn sie
endlich bezahlen und gehen.
 
 

Um die Beziehung wieder lebendig werden zu lassen, ist es notwendig den Konflikten in einer ehrlichen,
konstruktiven und den anderen respektierenden Art und Weise Raum zu geben.  Bei uns heißt Paarberatung
daher, sich dem Konflikt zu stellen, denn - die Wahrheit beginnt zu zweit - wie der Paartherapeut Michael
Lukas Moeller zutreffend sagt. Erfahrungsgemäss werden zentrale Paarkonflikte häufig durch eine Reihe
vorgeschobener Nebenkampfschauplätze vernebelt. Berühmt geworden ist der historische Streit um das
richtige Ausdrücken von Zahnpastatuben. Seitdem diese aber nicht mehr aus Aluminium bestehen, müssen
notwendigerweise andere Konfliktobjekte her. Beliebt ist z.B. der Konflikt, wo und wie werden die Schuhe im
Haustürbereich der Wohnung abgestellt.

... 

Paarberatung bei uns heißt, den wichtigen Konflikten Raum zu geben und sie sich von Angesicht zu
Angesicht entwickeln zu lassen. Dabei den jeweils eigenen familiären Hintergrund, im Blick zu haben, denn
die mitgebrachten Muster aus der eigenen Herkunftsfamilie leiten uns im Hier und Jetzt der eigenen
Partnerschaft an.

Paarberatung heißt für uns, unserer eigenen Vorstellung von Mann- und Frausein nachzuspüren. Viele
Vorstellungen behindern uns im Hier und Jetzt. Darf ich als Mann nie nachgeben oder die passive Rolle
übernehmen? Muss ich als Frau immer in der Rolle der hilflosen und abhängigen Person bleiben?
 
 

 


 
 

Adam & Eva
Es war einmal vor wirklich ganz schön langer Zeit ein Gott, ein lieber. 

Dieser existierte einfach so vor sich hin und lebte dabei in einem komfortablen Zwei-Familien-Nichts irgendwo im Universum. Viel los war da nicht gerade, und so vertrieb er sich die Zeit mit dem Basteln von Planeten. Nachdem er schon ein paar Milliarden recht schöner Teile fertiggestellt hatte und auf dem Stern "Schlitzi" längst die Japaner eigene Planeten herstellten, nur halt viel kleinere, da machte er sich an ein neues Werk, namens Erde. War eigentlich mehr als Jokus gedacht, damit die Bewohner der anderen Welten mal was zu Lachen hätten, und soweit war ja auch alles ganz putzig. Aber dann machte der liebe Herr Gott in einer Sektlaune gen Wochenende doch einen Witz zuviel: den Menschen. 

Tja, der war ja nun mal ein völlig beklopptes Teil, aber dafür ein echter Megabrüller im All. Den ersten Prototyp nannte er Adam, Abkürzung für "Abartig Dämliches Ausmusterungs-Modell". Aber im Vollrausch der Heiterkeit erschaffte er auch noch, in der B-Produktionsreihe ein zweites Gerät namens "Frau", wovon er die erste "Eva" nannte. Abkürzung für "Elendig Vergeigte Apparatur" 

Um den Scherz komplett zu machen, schenkte er der Frau zudem noch drei Fehleinschätzungen: Den Irrglauben, dem Mann gleichberechtigt zu sein, Autofahren zu können, und daß man in der Fußgängerzone tot umfällt, wenn man nicht mindestens 10 Minuten an jedem Schuhgeschäft stehen bleibt. Irgendwann kamen dann noch die Dinosaurier, aber die konnten genauso schlecht Autofahren, weshalb sie auch ausgestorben sind. 

Diese zwei beiden, Adam und Eva, wohnten ganz alleine auf der Erde in einem sehr günstigen Miet-Paradies. Beide waren mit- und aufein- ander sehr glücklich. Adam allerdings war tagsüber viel geschäftlich unterwegs, denn er war Vertreter für elektrische Bohrmaschinen und das Geschäft ging ziemlich scheisse. Die Eva hingegen saß zuhause, guckte im Fernsehen Soap Operas und Hausfrauen-Talkshows mit grinsenden Bingo-Moderatoren und machte die neue Brigitte-Diät. Tja, ist Blödsinn, aber sie war halt immer am Jammern, sie sei zu fett und ihr würde kein Blatt mehr passen und so weiter. So kam es dann auch eines Tages, daß sie als zweite Zwischenmahlzeit einen Apfel brauchte und diesen dummerweise gerade vom "Verbotenen Obst des Monats"-Baum holte. Tja, schöner Mist, denn das war nun mal ein eindeutiger Kündigungsgrund - stand so im Mietvertrag. 

Und deshalb hieß es für die zwei beiden ratzifatz raus aus dem schönen Paradies - wegen Eigenbedarf. 

Wochenlang saßen Adam und Eva auf der Straße und warteten verzweifelt darauf, daß endlich jemand eine Zeitung mit Wohnungsangeboten erfindet und bekamen dadurch natürlich durch das ewige Generve Beziehungsprobleme. 

Eva ging zurück zu ihrer Mutter, kam aber schnell zurück, als sie merkte, daß sie ja gar keine hatte. 

Adam wurde schwanger, fand das aber ganz schön schmerzhaft und beschissen und sagte darum dem lieben Herrn Gott: "Hee Chef, wozu soll ich mich eigentlich damit abquälen? Dafür haben wir doch die B-Reihe." Und somit krabbeln also heute die kleinen Rotzebabys aus Frauenbäuchen raus. 

Nun, Adam und Eva machten es dann auch nicht mehr so lange, die Menschheit an sich aber schon, und im Weltall macht man sich auch noch heute vor Lachen in die Hosen, wenn man sieht, wie hier unten Frauen vor Schaufenstern von Schuhgeschäften stehen.

gefunden bei hank


 
Wenn die Liebe der Gewöhnung widersteht, 
hat sie nichts mehr zu befürchten.
Alfred de Musset, französischer Lyriker und Erzähler 

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Wenn der Partner mich liebt, weiß er automatisch, was ich will 

Falsch. Wer das glaubt, ist auf romantische Kino-Schwarten hereingefallen, wo Held und Angebetete sich durch ein paar tiefe Blicke wortlos verständigen können. 

Zu glauben, der andere könne einem tatsächlich sämtliche Wünsche von den Augen ablesen, zeugt von völliger Überschätzung der Fähigkeiten, die die Liebe verleiht. Gedankenlesen gehört nämlich nicht dazu. Da hilft nur eins: immer wieder mit dem Partner über Träume, Wünsche, Gefühle und Zukunftspläne zu reden. Und vor allem: Ihn nach seinen fragen. Nur so lassen sich gemeinsame Standpunkte finden oder Unstimmigkeiten aufdecken.


 
Einen Menschen lieben, heißt ihn so sehen, wie Gott ihn gemeint hat.
Fjodor Dostojewski

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Streit ist der Anfang vom Ende 

Auch der Wunsch nach andauernder und totaler Harmonie, den viele Partner im tiefsten Inneren hegen und pflegen, kann tödlich für die Beziehung sein. Denn die Liebe braucht Auseinandersetzung. Wer Streit um des lieben Friedens oder der Kinder willen angestrengt vermeidet, kleistert die Liebe mit einer dicken Schicht aus unausgesprochenem und gärendem Konfliktpotenzial einfach zu. Bis der große Knall kommt, oder die Liebe einfach in aller Stille abstirbt wie ein Pflänzchen, das nicht mehr
atmen kann. Streit muss sein. Aber er darf nicht zerstörerisch wirken. Reden Sie bei Konflikten in der Ich-Form, greifen Sie den Partner nicht direkt an, verallgemeinern Sie nicht (NIE bist Du pünktlich, IMMER willst Du Deinen Kopf durchsetzen und so weiter)


 
Unfaßbar ist der Mensch, den man liebt.
Max Frisch

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Man sollte soviel wie möglich zusammen machen 

Das funktioniert nur in den seltensten Fällen. Meist stecken hinter dem Wunsch, alles zusammen zu tun, Verlustängste eines oder beider Partner. Wer den anderen nie allein lässt, glaubt, ihn kontrollieren zu können. Wer aber alles gemeinsam tut, hat sich hinterher nichts zu erzählen. Auch leben zwei Menschen niemals dasselbe Leben, egal wie dicht sie aufeinander glucken. Jeder muss seine Freiräume haben und pflegen, sonst kommt zwangsläufig Langeweile auf. Denn gerade die Tatsache, dass der Partner andere Dinge tut und kann als man selbst, macht ihn ja reizvoll. Und Bewunderung gehört schließlich zur Liebe unbedingt dazu


 
Hält ein Mann nicht Schritt mit seinen Gefährten, dann hört er vielleicht einen anderen Trommler. Lass ihn zu der Musik schreiten, die er hört, wie gemessen oder wie weit entfernt sie auch sein mag.

H.D. Thoreau

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Mein Partner ist für mein Glück verantwortlich 

Dies ist wohl der häufigste und schlimmste Irrtum in der Liebe. 

Dieser Gedanke ist ein Kind unserer Zeit. Die Liebe soll alle anderen Defizite und Probleme in unserem Leben aufheben und ausgleichen und uns das große Glück bescheren. Für das eigene Glück sind aber nur wir selbst und niemand sonst zuständig. Natürlich soll man sich mit dem Partner zusammen glücklich und gut fühlen. Aber wer von ihm sein Glück oder Unglück abhängig macht, gibt die Verantwortung für sich selbst und das eigene Leben ab. Das ist sehr bequem und passiert daher häufig, aber es mündet zwangsläufig in einer Sackgasse. Denn es macht nicht nur unfrei und abhängig, sondern überfordert den anderen. 

Das heißt im Alltag: 
Wenn Sie sich bisher zu sehr auf den Partner fokussiert haben, machen Sie sich bei einer gemütlichen Tasse Tee eine Liste von Dingen, die Sie immer schon tun wollten. Dann streichen Sie an, was Ihnen am wichtigsten ist und was Sie neben Berufstätigkeit/Hausarbeit verwirklichen können. Fangen Sie damit HEUTE an: Greifen Sie zum Hörer und melden Sie sich im Sportverein für den Aikido-Kurs an, gründen Sie einen privaten Kindergarten, legen Sie ein Theater-Abonnement zu, verabreden Sie wöchentliche Quasselabende mit Freund(inn)en (OHNE ihren Partner) oder geben Sie eine Annonce auf, bei der Sie Gleichgesinnte für Hobby und Freizeit suchen.


 
Geh nicht vor mir, 
ich werde vielleicht nicht folgen.
Geh nicht hinter mir,
ich werde vielleicht nicht führen.
Geh neben mir 
und sei einfach mein Freund.

A. Camus

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Gegensätze ziehen sich an 

Das stimmt zwar, jedoch sind einander gegenüber stehende Extreme keine gute Basis für die Liebe. Auf Dauer haben solche Beziehungen mehr Zukunft, bei denen grundlegende Dinge übereinstimmen. Zum Beispiel ist es gut, wenn beide Partner ein ähnliches Ausbildungsniveau haben, ähnlich attraktiv sind und in ihren Wertvorstellungen (Umgang mit Geld, Kindererziehung, Politik, Religion, Abtreibung, Treue usw.) weitgehend übereinstimmen. Doch der gegenteilige Spruch "Gleich und gleich gesellt sich gern" stimmt auch nicht uneingeschränkt. Denn eine gewisse Unterschiedlichkeit erhöht den Reiz. Zuviel Übereinstimmung können Sie entgegenwirken, indem Sie bewusst eigene Interessen und einen eigenen Freundeskreis pflegen.


 
Das Schlimme in der Liebe ist,
daß Krieg und Frieden ständig wechseln.

Horaz

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Zwischen Liebenden darf es keine Geheimnisse geben 

Doch. Zwar sollte man natürlich ehrlich miteinander umgehen. Aber die Partner müssen nicht absolut alles übereinander wissen. Erzählen Sie Ihrem Partner nicht unbedingt Details über die heißen Nächte mit Ihren Verflossenen, über den ersten Sex, den ersten Kuss. Auch genaue Informationen über Ihr Lieblingswachs zur Beinenthaarung oder darüber, welchen Tampon Sie benutzen und dass Sie eine neue Methode zur Hühneraugenentfernung gefunden haben, fördern den Zauber der Liebe nicht

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TIME IN A BOTTLE- Jim Croce

If I could save time in a bottle 
The first thing that I'd like to do 
Is to save every day 'til eternity passes away 
Just to spend them with you

If I could make days last forever
If words could make wishes come true
I'd save every day like a treasure and then again
I would spend them with you

CHORUS:
But there never seems to be enough time 
To do the things you want to do once you find them
I've looked around enough to know that 
You're the one I want to go through time with

If I had a box just for wishes 
And dreams that had never come true
The box would be empty except for the memory
Of how they were answered by you ...CHORUS

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Wenn man zusammen ist, braucht man sich nicht mehr zu bemühen 

Hier würde wohl kaum jemand zustimmen, und trotzdem verhalten sich sehr viele Menschen, die in festen Beziehungen leben, genau so. Die Haare bekommen einen verdächtigen Wet-Gel-Look, zu Hause rennt man in den ältesten "Wohlfühlklamotten" (soll heißen verblichenes Sweatshirt
und ausgeleierte Jogginghose) herum, die kleinen Aufmerksamkeiten und Geschenke werden rar und Komplimente bringt man überhaupt nicht mehr über die Lippen. Die finanziellen Einsparungen dadurch, dass man viel weniger für Kleidung, Kosmetik und schöne Wäsche ausgibt, sind hier
schlecht investiert. Und wer sich gehen lässt, gefährdet mit der Zeit nicht nur die Liebe, er raubt sich selbst auch die Lebensenergie. Denn die geht – wie Psychologen wissen - zwangsläufig mit flöten, wenn man abschlafft und sich hängen lässt.


 
Viele Menschen versäumen das kleine Glück, 
weil sie auf das große vergeblich warten
Pearl Sydenstricker Buck,amerik. Schriftstellerin (1892-1973)

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Mein Partner wird sich bestimmt noch ändern

"Wenn wir erst mal ein Kind haben, ist er bestimmt öfters zu Hause", lautet eine typische Hoffnung. Dass sie sich erfüllt, ist jedoch unwahrscheinlich. Natürlich verändern sich Menschen innerhalb einer
Beziehung. Und Fehlverhalten, das die Beziehung stört oder den anderen kränkt, kann man mit etwas Zeit und Mühe auch abstellen. Grundlegende Charaktereigenschaften jedoch bleiben in der Regel. So wird ein notorischer Fremdgänger kein Ausbund an Treue werden, ein Choleriker kein sanftes Lamm und Menschen mit Alkoholproblemen pflegen andere in ihr Elend mit hinunter zu ziehen, statt sich von ihnen heraus helfen zu lassen. Auch wird aus der schüchternen Frau, die am liebsten die traute Zweisamkeit auf dem heimischen Sofa genießt, keine Partygängerin und ein Mann mit Vorliebe für Schlabberpullis wird wahrscheinlich nicht zum Vorzeige-Beau in Nadelstreifen mutieren. Prüfen Sie also lieber möglichst früh, ob Sie mit den grundsätzlichen Charaktereigenschaften Ihres Partners gut leben können, anstatt sich selbst auf etwaige zukünftige Veränderungen zu vertrösten.
Quelle


 
Die echte Liebe ist eine Bewährung; 
sie beginnt erst nach dem Verlust
 sämtlicher Illusionen und zaubert doch neue hervor
Martin Kessel

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 Das Wunder
                  Eines Tages gingen drei Männer durch einen großen Wald 
                  und plötzlich standen sie vor einem großen, wilden Fluss. 
                  Sie mussten aber unbedingt 
                  auf die andere Seite des Flusses gelangen. 
                  Aber nur wie, bei so einem reißenden Strom ?

                  Der erste Mann kniete sich hin 
                  und betete zu Gott: 
                  "Herr, bitte gib mir die Kraft, 
                  um diesen Fluss überqueren zu können!" 
                  Und Gott gab Ihm lange Arme und starke Beine. 
                  So konnte er den Fluss schwimmend überqueren.
                  Er hat ca. zwei Stunden dafür gebraucht 
                 und wäre beinahe drei/vier Mal ertrunken. 
                  Aber: er hat es geschafft!

                  Der zweite Mann, der dies gesehen hatte, 
                  betete zu Gott und sagte:
                  "Herr, gib mir die Kraft 
                  und auch das nötige Werkzeug, 
                  um den Fluss überqueren zu können!" 
                  Und Gott gab ihm einen Bottich 
                  und es gelang ihm damit den Fluss zu überqueren, 
                  obwohl der Bottich mehrere Male fast gekentert wäre.

                  Der dritte Mann, der dies alles beobachtet hatte, 
                  kniete sich nieder und sprach zu Gott: 
                  "Lieber Gott, bitte gib mir die Kraft, die Mittel
                  und auch die Intelligenz, um diesen Strom zu überqueren!"
                  Und Gott verwandelte den Mann in eine Frau
                  Diese warf einen Blick auf die Landkarte ... 
                  ging etwas flussaufwärts und überquerte die Brücke ...
 

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