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Rund um's
Thema
Ehe
- wild
oder legal
is völlig egal
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Eine
Frau wird mitten in der Nacht wach und findet das Bett neben ihr leer
vor.
Sie
geht nach unten, um nach ihrem Mann zu suchen
und
findet ihn in der Küche, eine Tasse Kaffee vor ihm.
Er
scheint tief in Gedanken versunken zu sein.
Sie
sieht wie er eine Träne wegwischt.
"Was
ist los, Schatz?" fragt sie. "Was machst Du hier unten mitten in der
Nacht?"
Der
Mann sieht auf.
"Erinnerst
Du Dich an die Zeit vor 20 Jahren als wir miteinander ausgingen
und
Du erst 16 warst?" fragt er düster.
"Ja",
antwortet sie.
"Erinnerst
Du Dich daran, als Dein Vater uns im Rücksitz meines Autos
erwischte?"
"Ja,
ich erinnere mich", sagt die Frau und setzt sich auf den Stuhl neben
ihn.
"Erinnerst
Du Dich", fährt der Mann fort, "wie er mir ein Gewehr ins Gesicht
hielt und sagte
'Entweder
heiratest Du meine Tochter oder ich bringe Dich für 20 Jahre in
den
Knast' ?"
"Auch
daran erinnere ich mich", antwortet sie sanft.
"Wieder
rollt eine Träne seine Wangen hinunter als er sagt:
"Heute
wäre ich raus gekommen."
Die
gut eingespielte Ehe
Heiratsantrag
Von
der Ehe
Ehegesetzgebung
Alternative
zur Eheschließung

Ratgeber
für die
gute Ehefrau
*
Halten Sie das Abendessen
bereit
Planen Sie im Voraus, wenn nötig schon am Vorabend, um ein
köstliches
Abendessen servieren zu können, wenn ER nach Hause kommt. So
signalisieren
Sie IHM, dass Sie an IHN gedacht haben und SEINE Bedürfnisse
wichtig
nehmen. Die meisten Männer sind hungrig, wenn sie nach Hause
kommen
und die Aussicht auf ein gutes Mahl (am besten sein Lieblingsessen) ist
ein essentieller Teil einer herzlichen Begrüßung.
* Bereiten
Sie sich vor
Nehmen Sie sich eine 15-minütige Auszeit, damit Sie frisch und
erholt sind, wenn er nach Hause kommt. Bessern Sie Ihr Make-up nach,
schmücken
sie Ihr Haar mit einer Schleife und sehen Sie frisch aus. ER hat den
Tag
mit gestressten Menschen verbracht, das braucht ER nicht auch zuhause.
* Seien Sie
fröhlich und
interessant
Nach einem langweiligen Arbeitstag braucht er vielleicht Aufmunterung
und es ist IHR Job, IHM diese zu geben.
* Räumen
Sie auf.
Gehen Sie noch einmal durch's Haus bevor ER nach Hause kommt.
Räumen
Sie Schulsachen, Spielzeug und Zeitungen weg und wischen Sie nochmal
mit
dem Staubtuch nach.
*
Während der kühleren
Jahreszeiten sollten Sie ein Feuer im Kamin machen,
damit
er sich besser entspannen kann. Er wird das Gefühl haben, in einem
sicheren, warmen und sauberen Hafen gelandet zu sein. Auch Ihnen wird
es
gut tun, denn, Ihren Mann zu verwöhnen, wird Ihnen ein tiefes
Gefühl
persönlicher Befriedigung verschaffen.
* Bereiten
Sie die Kinder vor.
Nehmen Sie sich einige Minuten Zeit und waschen Sie ihre Hände
und Gesichter, kämmen Sie ihre Haare und, wenn nötig, ziehen
Sie Ihnen frische Kleider an. Sie sind kleine Schätze und ER
wünscht,
dass sie sich auch so verhalten.
* Minimieren
Sie den Geräuschpegel.
Sobald ER zuhause ist, vermeiden Sie jeglichen Lärm, sei es die
Waschmaschine, der Staubsauger o.ä. Halten Sie die Kinder dazu an,
leise zu sein.
* Seien Sie
glücklich, IHN
zu sehen.
* Begrüßen
Sie IHN
mit einem warmen Lächeln.
Seien Sie betrebt IHM zu gefallen.
* Hören
Sie IHM zu.
Sie haben sicher auch einiges zu erzählen, aber jetzt ist nicht
der richtige Zeipunkt. Lassen Sie IHN zuerst reden. Vergessen Sie
nicht,
das was ER zu sagen hat, ist wichtiger.
* Der Abend
gehört IHM.
Machen Sie IHM niemals Vorwürfe, wenn er zu spät nach Hause
kommt oder ohne Sie essen oder zu anderen
Vergnügungsveranstaltungen
geht.
* Versuchen
Sie seine Welt des
Stresses und Leistungsdrucks
zu verstehen und sein elementares Bedürfnis sich zu Hause zu
entspannen.
* Ihr Ziel:
Stellen
Sie sicher, dass Ihr Zuhause ein Ort der Ruhe, Ordnung und Sauberkeit
ist,
wo ER physisch und psychisch auftanken kann.
* Empfangen
Sie IHN nicht mit
Problemen oder Beschwerden.
* Machen Sie
es IHM gemütlich.
Helfen Sie IHM dabei, sich in einem bequemen Sessel
zurückzulehnen.
Halten Sie ein warmes oder ein kaltes Getränk für IHN bereit.
Bieten Sie IHM an seine Schuhe auszuziehen und sprechen Sie in einer
ruhigen,
angenehmen Stimme.
* Stellen Sie
nie SEINE Handlung,
Urteilsvermögen oder Integrität in Frage.
Vergessen Sie nicht: ER ist der Herr des Hauses und als solcher wird
er immer mit Fairness und Aufrichtigkeit lenken. Sie haben nicht das
Recht,
dies anzuzweifeln.
* Eine gute
Ehefrau kennt ihren
Platz.
alles klar ???
*grins*
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Alternative zur
Eheschließung
Es ist doch viel
würdiger
und schöner und erhabener,
wenn man zwei
Menschen,
die - sagen wir - seit 35 Jahren
in liebender Weise
die Entwicklungsschritte
ihres Begleiters teilen,
nach diesen 35
Jahren öffentlich
und vor Zeugen fragt:
"Hast Du, lieber XY,
diese
letzten 35 Jahre als eine Bereicherung im Reifeprozeß deiner
Seele
erfahren,
und würdest du
also
sagen, dass du durch deinen liebenden, geliebten Partner Z weiter
vorangeschritten
bist,
als du es ohne ihn
geschafft
hättest? -
Wenn das also so
ist, dann
antworte mit einem lauten und deutlichen 'Ja' !
Das hätte Sinn -
Gut eingespielte Ehe
Ehe ist himmlisch. Man
hat immer
einen Menschen neben sich, an den man sich wenden kann, man weiß
immer, wer am eigenen Unglück wirklich schuld ist - und
überhaupt.
Er, ein häuslicher Typ, sagt: "Wenn ich heimkomme, ist das Nest
schon
warm." Sie sagt: "Immer hat man jemand, mit dem man ausgehen kann." Sie
jubelt: "Nie ist man allein!", und fast genauso spricht er: "Nie ist
man
allein", allerdings etwas seufzend. Aber
sonst
ist Ehe himmlisch.
Bis auf die Kleinigkeiten natürlich, an denen beide
täglich
ihre Toleranz erproben können. Er entdeckt die Zahnpastatube
unverschlossen
und halb ausgetrocknet; sie findet Haare im Waschbecken, die niemals
von
ihr sein können. Sie sieht die Asche auf dem Teppich, er die
Marmeladenspur
an der Butter. Wenn er doch mal sein Bett selbst machen würde! Und
wenn sie endlich mal lernen könnte, ihre Kleider wegzuräumen!
So etwas verbindet natürlich. Und nicht nur das.
Zunächst ist man in der Hoffnung innig vereint, der
andere werde
sich noch ändern. Und wenn sich nach Jahren herausstellt,
daß
diese Hoffnung getrogen hat, dann verbindet die Eheleute etwas anderes,
nämlich die Überzeugung, daß es für ein ganz neues
Glück leider schon zu spät ist.
Die Ehe ist der Versuch, sagt man, die Probleme gemeinsam zu
lösen,
die Alleinstehende gar nicht haben. Wer führt denn immer diese
langen
Ferngespräche, die kein Mensch bezahlen kann? Ja, wer duscht denn
eine halbe Stunde lang, kochend heiß, bis die Gasuhr durchdreht?
"Du findest morgens überhaupt nicht aus dem Bett!" - "Und du
gähnst
schon abends um neun Uhr wie Opa mit neunzig!"
Während wir uns diese Szenen vergegenwärtigen, müssen
wir unwillkürlich die Symmetrie des Bildes bewundern. In gut
eingespielten
Ehen findet sich eben auf jeden Vorwurf eine angemessene Entgegnung,
wodurch
sich die Vollkommenheit der Konstruktion ergibt. "Sie wirft ihm das
Trinken
vor - und er ihr das Essen nach."
"Immer bist du unpünktlich", sagt er. Und sie entgegnet: "Bei
dir weiß man nie, ob du überhaupt noch kommst." Solche
Dialoge
sind nicht nur wegen ihrer Ausgeglichenheit von hohem Reiz, sie sind
auch
von großer therapeutischer Wirkung. Es ist derart lustvoll, in
der
Erregung ein "immer mußt du..." oder "nie kannst du..."
hervorzustoßen,
daß ich doch sehr raten muß, auf diese Form der
Aggressionsabfuhr
nicht zu verzichten. Es sind genau diese scheinbar unwichtigen
Ausdrücke,
die uns im Alltag die erwünschte Erleichterung verschaffen.
Unfaßbar,
wie viel die Singles still in sich hineinfressen müssen.
Auch sonst ist Ehe himmlisch.
Wenn
der eine müde und muffig ist, könnte der andere Bäume
ausreißen,
so ergänzt man sich aufs prächtigste. Er sitzt ungekämmt
im Morgenmantel am Frühstückstisch und liest die Zeitung, sie
lackiert sich derweil die Nägel und spricht von
Verdauungsproblemen,
denn man ist eben ganz vertraut miteinander und hat nichts mehr zu
verbergen.
Man kann sich halt gehenlassen, nur den anderen nicht. Eine innige
Gemeinschaft,
weil man alles gemeinsam hat - und findet. Ärger? Ärger kann
es nicht mehr kommen.
Genau diesen Ärger sollte man jedoch nicht abzuschaffen suchen,
denn in Wahrheit hält nichts eine gute Ehe so sehr zusammen wie
diese
Kleinigkeiten. Sie allein nämlich täuschen uns wohltätig
über ein Nebenproblem: die Unvereinbarkeit der Charaktere.
von:
Eike Christian
Hirsch
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Zwecks Heirat
Im Hinblick
auf mein Alter suche
als Vater, völlig sekreter Weise allen Angehörigen
gegenüber,
für meine Tochter, evang., 25 Jahre alt, stattliche Erscheinung,
angenehm
gebildet, auch musikalisch und sprachlich, sowie in Kunstfertigkeiten
geübt,
dabei sehr häuslich und bescheiden, vornehm in Gesinnung und
Charakter,
zwecks Heirat, akademisch gebildeten Mann von empfehlendem
Äußeren,
größerer Figur, bester Gesundheit und zweifellos gediegenem
Charakter, etwa anfang Dreißiger, bevorzugt Arzt, Jurist,
höherer
Beamter, Oberlehrer, Apotheker. (Witwer ausgeschlossen). Bei angenehmer
Aussteuer Jahreszuschuss circa 5000 M. als Zinsen, sichergestelltes
Kapital
von 100 000 M. Diskretion gegen Diskretion.
Streng reelle,
möglichst
erschöpfende Zuschrifen, zunächst wohl anonym innerhalb
acht Tagen erbeten.
Ev. Antwort
etwa 14 Tage
darauf zu gewärtigen.
Heiratsannonce
um
1900
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Ehegesetzgebung 1794
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Ehegesetzgebung 1900 |
Ehegesetzgebung heute |
| Der Mann ist das Haupt der ehelichen Gesellschaft. |
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Das Ehepaar besteht aus zwei Hälften, die Frau ist
die bessere. |
| Sein Entschuß gibt in gemeinschaftlichen
Angelegenheiten den
Ausschlag |
Dem Manne steht die Entscheidung in allen das
gemeinschaftliche eheliche
Leben betreffenden Angelegenheiten zu. |
Wann der Mann fortgeht, bestimmt der Mann, wann er
heimkommen soll,
bestimmt die Frau. |
| Er ist verbunden, seiner Frau standesmäßigen
Unterhalt zu
gewähren. |
Der Mann hat der Frau nach Maßgabe seiner
Lebensstellung, seines
Vermögens und seiner Erwerbsfähigkeit Unterhalt zu
gewähren. |
Der Mann verdient das Geld, die Frau gibt es aus. |
| Mit dem notdürftigen Unterhalte muß sie sich
begnügen,
wenn ihr Mann den standesmäßigen nicht verschaffen kann. |
Die Frau hat dem Manne, wenn er außerstande ist,
sich selbst
zu unterhalten, den seiner Lebensstellung entsprechenden Unterhalt nach
Maßgabe ihres Vermögens und ihrer Erwerbsfähigkeit zu
gewähren. |
Der Ehemann hat sein Einkommen pünktlich zu Hause
abzuliefern
und sein Taschengeld mit kindlicher Freude entgegenzunehmen. |
| Der Mann ist schuldig und befugt, die Person, die Ehre,
und das Vermögen
seiner Frau, in und außer Gerichten zu verteidigen. |
Das Vermögen der Frau wird durch die
Eheschließung der Verwaltung
und Nutznießung des Mannes unterworfen. |
Der Mann hat eine eigene Meinung - die Frau hat RECHT und verwaltet
das eheliche Vermögen. |
| In der Regel kann daher die Frau ohne Zustehung und
Einwilligung des
Mannes mit Andern keine Prozesse führen. |
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Meinungen dürfen nur von der Frau ausgesprochen -
vom Mann nur
gedacht werden. |
| Sie ist schuldig, dem Hauswesen des Mannes nach dessen
Stande und Range
vorzustehen. |
Die Frau ist berechtigt und verpflichtet, das
gemeinschaftliche Hauswesen
zu leiten. |
Hausarbeit ist Gemeinschaftssache; die Einteilung
untersteht der Frau,
die Durchführung dem Mann.
Der Mann hat zu essen, was auf den Tisch kommt und immer ein
freundliches
Gesicht zu machen. |
| Wider den Willen des Mannes darf sie für sich
selbst kein besonderes
Gewerbe treiben. |
Die Frau ist berechtigt, innerhalb ihres
häuslichen Wirkungskreises
die Geschäfte des Mannes für ihn zu besorgen und ihn zu
vertreten.
Der Mann kann das Recht der Frau beschränken oder ausschliessen. |
Die Frau hat den Mund aufzumachen, der Mann hat ihn zu
halten. |
| Ohne des Mannes Einwilligung kann die Frau keine
Verbindung eingehen,
wodurch die Rechte auf ihre Person gekränkt werden. |
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Falls der Ehemann an Trotz leiden sollte, oder sonstige
bockige Seiten
aufzuweisen hat, ist ihm der Hausschlüssel zu entziehen und der
Pantoffel
gefechtsbereit zu zeigen. |
| Der Mann kann aber auch ohne die Einwilligung seiner
Frau keine Verbindungen
treffen, wodurch ihre Person einem Dritten verhaftet wird. |
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Dem Ehemann ist es gestattet, jeden Abend zu Hause zu
bleiben. |
| Durch die Vollziehung der Ehe geht das Vermögen
der Frau in die
Verwaltung des Mannes über ... |
Die Ehegatten sind einander zur ehelichen
Lebensgemeinschaft verpflichtet. |
Dem Ehemann ist es erlaubt, auch seine Frau von Zeit zu
Zeit etwas
lieb zu haben. Er soll aber niemals sagen: "Du kannst mich gern
haben". |
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Eine harmonische Ehe ist gewährleistet, wenn der
Mann gesund ist
und die Frau Arbeit hat. |
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Das Verhalten der treuen Gattin
Eine treue Gattin verehre in tiefem Vertrauen ihren
Gatten wie einen
Gott.
Mit seiner Zustimmung soll sie die Sorge für die Familie auf sich
nehmen.
Sie sorge für Sauberkeit im Haus, das eine stets wohlgeordnete
Wohnstatt sein soll,
halte den Fussboden glatt, so dass er immer erfreulich aussieht ....
Beim Essen soll sie herausfinden, was ihrem Gatten
schmeckt und was
ihm zuwider ist,
was ihm verträglich ist und unverträglich ist.
Sie selbst vermeide üble Rede, bösen Blick,
das Sprechen ohne
ihren Partner dabei anzusehen,
das Herumlungern vor der Tür und das dauernde Hinausschauen auf
die Strasse,
Unterhaltungen im Wald und längeren Aufenthalt an einsamen Orten.
Sie bekämpfe Zahnbelag, schlechten
Körpergeruch und Schweiß,
da diese den Gatten abstossen könnten.
Wenn sie sich ihrem Ehemann beigesellt, verwende sie
viel Schmuck, verschiedenartige
Blumen und Salben, und sie ziehe ein in bunten Farben leuchtendes Kleid
an.
...
Über das Familienvermögen wie auch über Vorhaben ihres
Mannes gibt sie Fremden keine Auskunft.
Die ihr an Alter und Stellung gleichen Frauen suche
sie an Geschicklichkeit,
in der Kochkunst, im Schmücken, in Handfertigkeiten und nicht
zuletzt
an Verstand zu übertreffen.
....
Quelle: Mallanaga Vatsyayana, 3. Jhd.,
Altindien
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Von
der Ehe
Und wieder ergriff Almitra das Wort und sprach:
"Und wie ist es um die Ehe, Meister?"
Und er antwortete also:
Vereint seid ihr geboren, und vereint sollt ihr bleiben immerdar.
Ihr bleibt vereint, wenn die weißen Flügel des Todes eure
Tage
scheiden.
Wahrlich, ihr bleibt vereint selbst im Schweigen von Gottes Gedenken.
Doch lasset Raum zwischen eurem Beinandersein,
Und lasset Wind und Himmel tanzen zwischen euch.
Liebet einander, doch macht die Liebe nicht zur Fessel:
Schaffet eher daraus ein webendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen.
Füllet einander den Kelch, doch trinket nicht aus einem
Kelche.
Gebet einander von eurem Brote, doch esset nicht vom gleichen Laibe.
Singet und tanzet zusammen und seid fröhlich,
doch
lasset jeden von euch allein sein.
Gleich wie die Saiten einer Laute allein sind,
erbeben
sie auch von derselben Musik.
Gebet einander eure Herzen, doch nicht in des andern Verwahr.
Denn nur die Hand des Lebens vermag eure Herzen zu fassen.
Und stehet beieinander, doch nicht zu nahe beieinander:
Denn die Säulen des Tempels stehen einzeln.
Und Eichbaum und Zypresse wachsen nicht im gegenseit’gen Schatten.
aus: Der
Prophet von
Kahlil Gibran
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Kleiner Rat an die
künftige Ehefrau
Du wirst im Eh'stand viel erfahren,
was dir ein halbes Rätsel war;
bald wirst du aus Erfahrung wissen,
wie Eva einst hat handeln müssen,
daß sie hernach den Kain gebar.
Doch, Schwester, diese Eh'standspflichten
wirst du von Herzen gern verrichten,
denn glaube mir, sie sind nicht schwer.
Doch jede Sache hat zwei Seiten:
Der Eh'stand bringt zwar viele Freuden,
allein auch Kummer bringet er.
Drum, wenn dein Mann dir finstre Mienen,
die du glaubst nicht zu verdienen,
in seiner übeln Laune macht,
so denke, das ist Männergrille,
und sag: Herr es gescheh' dein Wille
bei Tag,
und meiner in der Nacht.
Wolfgang Amadeus Mozart an seine Schwester
Nannerl
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